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Warum ich Kokosnussöl mag

Hey Leute!

Es ist wohl inzwischen allgemein bekannt, dass ich seit letztem Sommer ein Ding für Kokosöl habe. Damit bin ich nicht alleine, denn es gehört inzwischen zu den beliebtesten Speiseölen auch in England. Für mich schmeckt einfach alles damit besser, egal ob Reibekuchen oder Lachs, das Öl kommt bei mir einfach viel häufiger in die Pfanne als jedes andere. Wenn man Kokosöl kaufen möchte, sollte man übrigens darauf achten, dass der Hersteller es von reputablen Quellen bezieht, die keine Schimpansen für die Ernte verwenden. Nur dann kocht es sich auch ohne schlechtes Gewissen! 🙂

Daneben gibt es noch ein paar tolle Eigenheiten, wie man das Öl noch verwenden kann.

Haarpflege

Weißt du, warum Frauen in tropischen Küstenregionen so langes und glänzendes Haar haben? Ganz einfach: sie verwenden Kokosöl fast täglich für ihre Haare. Dieses dicke, butterähnliche Öl trägt zu einem gesunden Wachstum des Haares bei und verleiht den Strähnen einen strahlenden Glanz. Es ist auch sehr  nützlich, weil es Proteinverlust verringert, der zu verschiedenen ungesunden Eigenschaften im Haar führen kann. Dies ist der Grund, warum es so gerne als Haarpflegeöl verwendet wird, und in der Herstellung von verschiedenen Conditionern und Schuppenentlastungscremes zum Einsatz kommt.

Hast du Angst vor strapaziertem Haar? Geht mir genauso und zum Glück ist auch hier Kokosöl eine super Lösung. Es ist ein guter Conditioner und unterstützt das Nachwachsen von geschädigtem Haar. Es liefert auch die essentiellen Proteine, die für die Pflege und Heilung von geschädigtem Haar notwendig sind. Wenn du deinen Kopfes mit Kokosnussöl massierst, kannst du Schuppen verhindern, auch wenn deine Kopfhaut sehr trocken ist. Es hilft auch, das Haar und die Kopfhaut frei von Läusen zu halten.

Hautpflege

Daneben ist Kokosöl auch hervorragend für die Haut geeignet. Es ist ein ausgezeichnetes Massageöl, das als effektiver Feuchtigkeitsspender für alle Hauttypen wirkt (auch bei trockener Haut). Im Gegensatz zu Mineralöl gibt es bei der Anwendung keine Chance auf unerwünschte Nebenwirkungen auf die Haut. Daher wird es seit Jahrtausenden zur Vorbeugung von Trockenheit und Schuppung der Haut verwendet. Ja, das meine ich ernst – Tausende von Jahren! Heute ist Kokosöl zwar eine Modeerscheinung, aber in den tropischen Regionen wird es schon seit sehr langer Zeit genutzt.

Das Öl hilft auch bei der Behandlung von verschiedenen Hautproblemen, einschließlich Psoriasis, Dermatitis, Ekzemen und anderen Hautinfektionen. Aus diesem Grund bildet Kokosnussöl den Grundstoff für verschiedene Körperpflegeprodukte wie Seifen, Lotionen und Cremes, die für die Hautpflege verwendet werden. Was noch? Es verzögert auch das Auftreten von Falten und Erschlaffung der Haut, die normalerweise mit dem Altern einhergehen. Cool, oder? 🙂

Zusammensetzung

Mehr als 90% des Öl besteht aus gesättigten Fetten (Keine Panik! Es ist nicht so schlimm, wie es sich anhört), zusammen mit Spuren einiger ungesättigter Fettsäuren, wie einfach ungesättigte Fettsäuren und mehrfach ungesättigte Fettsäuren.

Hier ist eine Übersicht, für alle die es genau wissen wollen:

Gesättigte Fettsäuren: Bei den meisten handelt es sich um mittelkettige Triglyceride, die sich gut in die Systeme des Körpers integrieren sollen.

Laurinsäure: Diese macht mehr als 40% des Öls aus, gefolgt von Caprinsäure, Caprylsäure, Caprylsäure, Myristinsäure und Palmitinsäure. Der menschliche Körper wandelt Laurinsäure in Monolaurin um. Laurinsäure ist hilfreich im Umgang mit Viren und Krankheiten.

Caprinsäure: Sie reagiert mit bestimmten Enzymen, die von anderen Bakterien ausgeschieden werden, und wandelt sie in ein starkes antimikrobielles Mittel, Monocaprin, um.

Caprylsäure, Caproinsäure und Myristinsäure: Sie sind reich an antimikrobiellen und antimykotischen Eigenschaften.

Ungesättigte Fettsäuren: Mehrfach ungesättigte Fettsäuren – Linolsäure, einfach ungesättigte Fettsäuren – Ölsäure

Polyphenole: Kokosnuss enthält Gallussäure, die auch als Phenolsäure bezeichnet wird. Diese Polyphenole sind verantwortlich für den Duft und den Geschmack von Kokosnussöl. Natives Kokosnussöl ist reich an diesen Polyphenolen.

Fettsäurederivate: Betaine, Ethanolamid, Ethoxylate, Fettsäureester, Fettpolysorbate, Monoglyceride und Polyolester.

Derivate von Fettalkoholen: Fettchloride, Fettalkoholsulfat und Fettalkoholethersulfat

Vitamine & Mineralien: Vitamin E, Vitamin K und Mineralien wie Eisen.


Kochzutaten selber machen

Neulich habe ich etwas für mich entdeckt, was ich bisher seltsamerweise komplett übersehen habe: Zutaten selber machen!

Ich erinnere mich noch an meine Oma mit all ihren Einmachgläsern: dort waren nicht nur Kirschen und Plaumen zu finden, sondern jede Menge Soßen und andere Dinge, die sie vorbereitet hatte. Es ist erstaunlich, wie viele Dinge wir im Supermarkt kaufen, die wir aber eigentlich selber zzubereiten könnten. Tatsächlich ist es eine tolle Sache, nicht nur weil es günstiger ist, sondern weil es Spaß macht! Hier ist eine tolle Liste mit Rezepten auf Chefkoch mit jeder Menge Möglichkeiten.

Für mich war Kochen immer das Endprodukt, also ein Abendessen oder dergleichen, während die Zutaten bereits fertig zur Hand waren. Bei den meisten Dingen ist das natürlich unausweichlich, aber für Soßen oder das Pesto in diesem Video z.B. ist  es viel schöner, wenn es zur eigenen Kreation dazugehört. Ich meine überleg mal, es ist praktisch ein kleines Kochprojekt für sich, ein paar Handgriffe nebenher, die alles noch mehr individualisieren und worauf man am Ende stolz sein kann! 🙂